28.03.2018

Trendmonitor

PR-Leute nerven sich über zu viel Admin-Kram

Noch ein grösseres Problem seien unnötige Abstimmungsprozesse. Zudem fehle es immer noch häufig an digitalen PR-Werkzeugen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage unter Kommunikationsprofis.
Trendmonitor: PR-Leute nerven sich über zu viel Admin-Kram
Unnötige Abstimmungsprozesse und zu viele administrative Aufgaben: Das bereitet den PR-Schaffenden am meisten Stress. (Bild: persoenlich.com)

Sie seien die grössten Zeitfresser in der PR: Abstimmungsschleifen kosten PR-Schaffende mit Abstand am meisten Zeit. Das ergab eine Umfrage von News Aktuell und Faktenkontor. Auf Platz zwei der grössten Zeitfresser landen laut einer Mitteilung administrative Aufgaben, dicht gefolgt von unklaren Zielsetzungen. Die SDA-Tochter hat bei Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, welche Faktoren sie bei der Arbeit am meisten aufhalten. Knapp 290 Kommunikationsprofis haben am PR-Trendmonitor teilgenommen. 

Demnach sind es vor allem unnötige Abstimmungsprozesse, die den Befragten am häufigsten zusetzen (41 Prozent). Auch macht den Kommunikatoren zu viel Administration zu schaffen. So geben 38 Prozent der Befragten an, dass Reporting, Datenbankpflege, Rechnungslegung oder ähnliches zu viel Zeit frisst. Ähnlich genervt sind sie, wenn Ziele nicht von Anfang an klar definiert wurden (36 Prozent) oder wenn Meetings, die per se schon Zeit kosten, zudem noch schlecht strukturiert sind (35 Prozent).

Die grössten Zeitfresser in der PR:

  1. Zu viele Abstimmungsschleifen (41%)
  2. Administrative Aufgaben (38%)
  3. Unklare Zielsetzungen (36%)
  4. Unstrukturierte Meetings (35%)
  5. Schlechte Briefings (30%)
  6. PR-Inhalte mit zig Tools auf vielen Kanälen posten müssen (28%)
  7. Wechselnde Aufgabenstellung mitten im Projekt (23%)
  8. Schlechtes Projektmanagement (19%)
  9. Zu wenig Durchsetzungsfähigkeit zu anderen Abteilungen (18%)
  10. Zu viel manuelle Pflege von Journalistenkontakten (15%)




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Die Top-Ten der grössten Zeitfresser zeigt laut der Mitteilung, «dass Ineffizienz in Unternehmen vor allem durch Defizite bei interner Kommunikation und Organisation entsteht». Darüber hinaus fehle es trotz fortschreitender Automatisierung immer noch häufig an digitalen PR-Werkzeugen, um Arbeitsprozesse zu optimieren.

So geben 28 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie PR-Inhalte mit verschiedenen Tools auf vielen Kanälen einzeln posten müssen. Und jeder Sechste klagt über zu viel manuelle Pflege von Journalistenkontakten (15 Prozent). (pd/eh)

 



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