03.07.2018

Schweizer Bauernverband

Nach 20 Jahren gibt es einen neuen Slogan

«Gut, gibt‘s die Schweizer Bauern» verschwindet in der Mottenkiste. Am 23. Juli startet die neue Kampagne mit zwölf Plakatsujets. Diese wurden von der Zürcher Agentur Karling entworfen.

Die Kampagne der Schweizer Bäuerinnen und Bauern läuft seit ihrem Start 1998 unter dem Slogan «Gut, gibt’s die Schweizer Bauern» und dem dazugehörenden Landwirtschaftskreuz. Der Edelweiss-Hemdstoff gesellte sich 2006 dazu. Dieser entwickelte sich zum Erkennungszeichen der Kampagne und prägt seither Werbeartikel, Webseiten sowie das Branding von Betrieben, Messeauftritten und Events. Nach zwei Dekaden «Gut, gibt’s die Schweizer Bauern» entschied der Schweizer Bauernverband (SBV), die visuellen Elemente seiner Kampagne einem Facelifting zu unterziehen, wie es in einer Mitteilung heisst.

20160725_Edelweissplakate_Huhn

Anstelle des bisherigen Kreuzes tritt nun das prägnante «Schweizer Bauern» in Szene. Die neue Marke greift das Landschaftsbild auf, das von den Bäuerinnen und Bauern massgeblich mitgeprägt wird. Wie bei einer Hügellandschaft teilt eine geschwungene Linie die beiden Begriffe. Die unterschiedlichen Grüntöne geben der Marke eine dreidimensionale Tiefe.

Logo_SchweizerBauern

«Von hier, von Herzen» löst als Slogan «Gut, gibt’s die Schweizer Bauern» ab. Er beschreibt einerseits die Regionalität und den Bezug zu den Produkten («von hier»). Was von hier ist, wurde saisonal produziert und hat keine langen Transportwege hinter sich. Anderseits beinhaltet der Slogan eine stark emotionale Komponente: Die Leidenschaft der Bäuerinnen und Bauern, mit der sie tagtäglich die vielfältigen Leistungen für die Gesellschaft erbringen («von Herzen»). Inhaltlich bleibt das Ziel der «Schweizer Bauern»-Kampagne unverändert: Die Schweizer Bevölkerung über die Mehrwerte der einheimischen Produktion informieren und sie motivieren, diese trotz höheren Preisen aus Überzeugung zu kaufen.

Bauern statt Bauernhoftiere

Neben Marke und Slogan kommt auch die Werbelinie in einem frischen Kleid daher. Anstelle der Bauernhoftiere im Edelweisshemd rücken neu Bäuerinnen und Bauern aller Altersklassen ins Zentrum. Sie erklären auf Plakaten und in Videos gleich selber, welche Leistungen sie für die Schweizer Bevölkerung erbringen und warum sie dies tun. Schliesslich sind sie die authentischsten Botschafter, wenn es um die Anliegen der Schweizer Landwirtschaft geht.

Die ersten zwölf Plakate – je vier Bäuerinnen und Bauern pro Sprachregion – sind ab dem 23. Juli in den Städten und Agglomerationen zu sehen. Zwei deutschsprachige Plakate wurden bereits vorab veröffentlicht. Die beauftragte Agentur ist Karling.

Plakate seien aber nur eine Massnahme der Kampagne von «Schweizer Bauern», heisst es weiter. Die Kampagne umfasst weitere Elemente wie den 1.-August‐Brunch, Messeauftritte, Stallvisite, Schule auf dem Bauernhof, die Direktvermarktungsplattform «Vom Hof», das Online-Videoportal BuureTV.ch, Social Media und Internetauftritt, Mini-Broschüren sowie Werbeartikel und den Shirtshop im Edelweiss-Look. (pd/cbe)

 



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