16.06.2017

«Demokratie und Journalismus»

Gespräch mit Tamedia gewünscht

Die parlamentarische Gruppe will mit dem Medienverlag über journalistische Vielfalt und Demokratie sprechen. Auslöser sind die angekündigten Restrukturierungen in den Redaktionen des Unternehmens.
«Demokratie und Journalismus»: Gespräch mit Tamedia gewünscht
Tamedia hat Umstrukturierungen angekündigt. Die parlamentarische Gruppe «Demokratie und Journalismus» will mehr darüber wissen. (Bild: Keystone/Ennio Leanza)

Das Co-Präsidium der parlamentarischen Gruppe «Demokratie und Journalismus» lädt den Verwaltungsrat und die Unternehmensleitung von Tamedia zu einem Gespräch anlässlich der Herbstsession ein, wie der Journalistenverband Impressum in einer Mitteilung schreibt. Dieser führt das Seketariat der Gruppe.

Der Wunsch nach einem direkten Austausch sei durch die angekündigten Restrukturierungen auf Tamedia-Redaktionen ausgelöst worden (persoenlich.com berichtete). Die parlamentarische Gruppe würdige die Errungenschaften der journalistischen Medien von Tamedia als wichtigen Beitrag zur Demokratie und sorge sich deshalb um eventuell bevorstehende Einschränkung der redaktionellen Vielfalt.

«In einer Phase, in der ein neues Mediengesetz im Entstehen ist und über Medienvielfalt und Qualitätsjournalismus diskutiert wird, ist es für uns wichtig, mehr darüber zu wissen, wenn einer der grössten Schweizer Medienverlage Umstrukturierungen plant», erklärt Matthias Aebischer, SP-Nationalrat und Mitglied des Co-Präsidiums der parlamentarischen Gruppe «Demokratie und Gesellschaft», gegenüber persoenlich.com.

Die parlamentarische Gruppe versteht sich als Bindeglied zwischen den Medien und dem Staat und setzt sich für gute Rahmenbedingungen für Journalisten ein (persoenlich.com berichtete). (pd/tim)



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