17.03.2017

LZ Medien Holding

3,7 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet

Das zur NZZ-Gruppe gehörende Unternehmen – mit «Luzerner Zeitung», Tele 1 und Radio Pilatus – hat weniger mit Werbung verdient. Der Gruppengewinn konnte gesteigert werden.
LZ Medien Holding: 3,7 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet
Die LZ Medien Holding, zu der unter anderem Radio Pilatus gehört, hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz erwirtschaftet, aber den Gruppengewinn weiter steigern können. (Bild: NZZ)

Die LZ Medien Holding, zu der unter anderem die «Luzerner Zeitung», Radio Pilatus und Tele 1 gehören, hat 2016 erneut weniger Umsatz erwirtschaftet, aber den Gruppengewinn weiter steigern können. Mit Werbung verdiente das zur NZZ-Gruppe gehörende Unternehmen weniger. Auch die Umsätze im Lesermarkt gingen zurück.

Der Umsatz der LZ-Gruppe belief sich im vergangen Jahr auf 120,7 Millionen Franken, 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Der operative Gewinn (EBIT) von 9,0 Millionen Franken war um 5,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Gruppengewinn dagegen stieg weiter an um 0,1 auf 8,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.

Die LZ Medien Holding vermeldet um 4,1 Prozent tiefere Werbeeinnahmen als noch 2015. Auch im Lesermarkt gingen die Einnahmen um 2,5 Prozent zurück. Beim Druck und bei den übrigen Erträgen seien ebenfalls Einbussen zu verzeichnen gewesen, die vor allem auf den intensiven Wettbewerb im Akzidenzdruck zurückzuführen seien.

Besser behauptet als Mitbewerber

Die Rückgänge begründet das Unternehmen mit dem andauernden strukturellen Wandel in der Branche. Die LZ Medien hätten sich aber deutlich besser behauptet als ihre übrigen Mitbewerber, heisst es in der Mitteilung. Der nationale Marktvergleich bei der Printwerbung zeige einen Rückgang von gar 13,6 Prozent.

Dank einer engeren Zusammenarbeit mit den Tagblatt Medien erzielte das Unternehmen deutliche Einsparungen. Der Betriebsaufwand sank um 4,2 auf 111,6 Millionen Franken. Profitieren konnte der Medienbetrieb vor allem von einem höheren Finanzergebnis und besseren ausserordentlichen Erträgen unter anderem wegen höheren Renditen an den Kapitalmärkten.

Die Bilanzsumme belief sich per Ende 2016 auf 124,0 Millionen Franken. Der Eigenkapitalanteil lag bei 73,8 Prozent. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte ordentliche Dividende von 80 Franken auszuschütten. Hinzu kommt eine Sonderdividende von 60 (Vorjahr 80) Franken pro Aktie. (sda/cbe)



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