11.10.2017

Ringier

19-Jährige wirkt als Co-Chefredaktorin mit

Helena Schmid hat zum Welt-Mädchentag eine «Blick am Abend»-Sonderausgabe mitgestaltet.
Ringier: 19-Jährige wirkt als Co-Chefredaktorin mit
Die 19-jährige Helena Schmid half tatkräftig bei der «Blick am Abend»-Sonderausgabe zum Welt-Mädchentag mit. (Bilder: zVg.)
von Christian Beck

Zum Welt-Mädchentag vom Mittwoch haben weltweit über 1000 Mädchen und junge Frauen ein Zeichen gesetzt, ihre Träume beruflich auszuleben. Sie übernehmen die Positionen von Premierministern, Bürgermeistern und von CEOs. In der Schweiz wurde die «#GirlsTakeover»-Aktion zum ersten Mal durchgeführt. Daran teilgenommen haben die Stadtpräsidenten von Chur, Luzern, St. Gallen und Zug sowie die Post, Google, Ikea, PwC, XL Caitlin, die Berner Marketing- und Kommunikationsagentur Pink Elefant und die Blick-Gruppe.

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Dabei gab Katia Murmann der 19-jährigen «Blick»-Praktikantin Helena Schmid für einen Tag Einblick in ihre Arbeit als Chefredaktorin von Blick.ch und «Blick am Abend». Der «Blick am Abend» erschien anlässlich des Welt-Mädchentags als Sonderausgabe.

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In der Sonderausgabe wurden starke Frauen porträtiert, wie zum Beispiel Simona Scarpaleggia, CEO Ikea Schweiz. Ausserdem wurde über die nationalen und internationalen Takeovers berichtet. Die junge Schmid hatte während ihres eigenen Takeovers Geschichten für diese Ausgabe aktiv mitgestaltet.

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Murmann machte an dieser Aktion mit, weil sie an die Macht der Mädchen glaube. «Da, wo entschieden und die Zukunft geprägt wird, sind noch immer zu wenig Frauen am Werk. Es braucht mehr Frauen, die sich trauen und die ihre Sichtweise in diese Machtzirkel einbringen», so Murmann auf Anfrage. «Es ist mir eine Herzensangelegenheit, junge Frauen zu ermuntern, nach den Sternen zu greifen.»

Murmann selbst hätte das Glück gehabt, immer gefördert worden zu sein, von Männern wie Frauen. «Das möchte ich weitergeben. Noch immer aber gibt es zu wenige Vorbilder, an denen sich junge Frauen orientieren können.» Hinzu komme, dass Frauen meist leiser im Auftreten sind als Männer. «Da besteht die Gefahr, dass sie überhört werden. Die Kunst ist es, trotzdem auf sich aufmerksam zu machen. Mit guter Leistung, Ehrgeiz und einem guten Netzwerk», sagt sie weiter.

 

 



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