27.03.2018

Tamedia

Werber können Social-Media-Posts kaufen

Das grösste Schweizer Medienhaus lanciert mit «tSocial» neue Werbeangebote auf Instagram und Facebook. Die Werbung werde als transparent deklarierter Post auf den Facebook-Fanpages und Instagram-Accounts von «20 Minuten» oder «Annabelle» aufgeschaltet.

Tamedia bietet ihren Kunden mit dem Angebot «tSocial» ab sofort, in Form verschiedener Werbepakete, Content-Umsetzungen auf den sozialen Kanälen an.

Mit «Monobrand» buchen Werbekunden eine einzelne Tamedia-Medienmarke wie beispielsweise «20 Minuten», «Tages-Anzeiger», «24 heures» oder «Annabelle» und platzieren ihre Werbebotschaft im Umfeld und in der Community des ausgewählten Titels, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Wolle ein Kunde von der Reichweite sämtlicher Tamedia-Medienmarken profitieren, so stünden ihm die beiden Reichweiten-Angebote «Premium» und «Reach» zur Verfügung.

Tamedia_tSocial_Beispiel

Die Werbung werde als transparent deklarierter Post auf den Facebook-Fanpages und Instagram-Accounts der verschiedenen Tamedia-Medienmarken distribuiert. Bei «Reach» sind zusätzlich auch die themenspezifischen Facebook- und Instagram-Verticals aus dem Tamedia-Innovationsprojekt «ReSurf» enthalten, die bereits eine Fanbasis von über 600’000 aufweisen.

«ReSurf» startete vor etwas mehr als einem Jahr mit dem Ziel, kontinuierlich Facebook-Fanpages und Instagram-Accounts zu spezifischen Themen zu erstellen, um über diese bereits publizierte Tamedia-Inhalte in den passenden Umfeldern zu platzieren und eine vermarktbare Community aufzubauen.  

«Wir wollen unserer Facebook-Reichweite nun einen konkreten Wert geben, indem wir diese mit Content-Marketing-Angeboten monetarisieren. Wir haben unseren Werbekunden bisher zu wenig Möglichkeiten auf unseren sozialen Kanälen angeboten», sagt Mike Herter, Head of Innovation, Social Media Advertising & Strategic Projects im Interview mit persoenlich.com

Die Medienmarken von Tamedia weisen laut eigenen Angaben insgesamt über drei Millionen Facebook-Fans und Instagram-Followers auf. (pd/eh)

 



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