16.04.2018

Feldschlösschen

Im 24-Stunden-Marathon Bierideen entwickelt

Die Brauerei führte am Wochenende gemeinsam mit der Swiss Startup Factory Europas ersten «Beer Hack» durch.
Feldschlösschen: Im 24-Stunden-Marathon Bierideen entwickelt
Teilnehmer des «Beer Hacks» bei der Arbeit. (Bilder: zVg.)

Rund 40 Teilnehmende tüftelten in einem zweitägigen Marathon in Rheinfelden und in Zürich am «Beer Hack» an Ideen rund ums Bier. Über die Hälfte der präsentierten neun Konzepte waren digitale Umsetzungsideen, welche das Leben der Konsumenten und Kunden einfacher machen sollen, wie Feldschlösschen in einer Mitteilung schreibt.

Gesucht wurde nach Lösungen in den Kategorien «Digital», «Produkt und Markt» und «Erlebnis» – einzige Bedingung: Es muss um Bier gehen. Für diese Aufgabe seien die Teilnehmenden am Samstag, 14. April aus der ganzen Schweiz und zum Teil auch aus dem Ausland  2018 zu Feldschlösschen nach Rheinfelden angereist.

Nach einem Rundgang durch die Brauerei ging es mit neu gewonnenen Eindrücken los. Die einen begannen gleich mit dem Codieren von Apps, die anderen diskutierten erst in ihren Teams, welchen Ansatz sie wählen wollen und wieder andere begaben sich ins Brauereilager, um Fotos zu machen, heisst es in der Mitteilung. Während der Entwicklungsphase standen zwölf Fachleute von Feldschlösschen bei Fragen zur Seite und berieten die Studenten und Jungunternehmer mit ihrem ganzen Know-how.

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Die ganze Nacht arbeiteten die Hacker im Zürcher Westhive gemeinsam mit den Mentoren der Swiss Startup Factory weiter an ihren Ideen und wurden auf den Pitch vorbereitet, der sie am nächsten Tag erwartete.

Zwei Ideen werden weiterverfolgt

Ziemlich genau 24 Stunden nach dem Startschuss mussten die neun Teams dann vor der Jury von der Swiss Startup Factory und Feldschlösschen ihre Ideen präsentieren.

In der Kategorie «Digital» gewann die Gruppe «Beer Fest», welche mit ihrer Lösung dem Kunden dank Bildererkennung und künstlicher Intelligenz bei der Bewirtschaftung seines Lagers behilflich sein will. Die Gewinner in der Kategorie «Produkt & Markt» entwickelten die App «Ü-BEER», die dafür sorgen soll, dass kurzfristig für Biernachschub gesorgt wird.

Das Gewinnerteam der Kategorie «Erlebnis» hat eine auf Blockchain basierte App kreiert, welche aus Bier eine Krypto-Sparanlage machen soll. Den Preis für den besten Pitch – eine Sonderkategorie – erhält das Trio, deren angedachte Handy-Anwendung das ausverkaufte Bier im Regal direkt dem zuständigen Aussendienstmitarbeiter melden kann.

«Dass die Mehrheit der entwickelten Ideen in die digitale Richtung geht, bestätigt unseren Weg, den wir schon seit einigen Jahren verfolgen. Wir freuen uns auf die Umsetzung von weiteren Digitallösungen für unsere Kunden und Konsumenten», so Feldschlösschen-CEO Thomas Amstutz gemäss Mitteilung.

In den nächsten Wochen werden gemäss Mitteilung zwei der Projekte aus dem «Beer Hack» in den Accelerator-Programm der Swiss Startup Factory aufgenommen und gemeinsam mit den Erfindern der Ideen noch weiterentwickelt. (pd/maw)



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