08.06.2000

WEBER REINHOLD, WHS/Oktober 1997

Reinhold Weber – Innerhalb eines Jahres ist Reinhold Weber mit seiner Agentur WHS zu den führenden Drei der Branche aufgerückt, nachdem er die Budgets von Zürich, Smart-Car und Schweiz Tourismus gewann. Jetzt plant Weber, für WHS den gesamten deutschsprachigen Raum zu erschliessen. Nach Neugründungen in Berlin und Wien will er aus der WHS-Holding eine operative Einheit gestalten und weiter wachsen, aber an ein Netzwerk verkaufen, das will er nie. Interview: Oliver Prange

Wie sieht dein Wochenprogramm seit der aktuellen Expansion aus?

"Die letzten zwei Wochen war mein Flugplan, wenn ich mich recht erinnere: Zürich–Frankfurt–Müchen– Zürich–Paris–Marrakesch–Casablanca–Zürich–München–Zürich.”

Bist du zum Manager geworden?

"Ich versuche, dies zu verhindern, aber das geht nun nicht mehr. Ich spiele eine neue Rolle gegenüber früher. Vor zwei Monaten waren wir noch 40 Mitarbeiter, heute sind wir 90, Freelancer mit eingerechnet. Da kann ich mich nicht mehr mit Details befassen, weil ich so viel anderes zu tun habe: Man sitzt beispielsweise mit dem Vorstand von Mercedes-Benz zusammen und eilt von Besprechung zu Besprechung.”

Kannst du deine Funktion als CD überhaupt noch ausüben, wenn du ständig fort bist?

"Ich werde wohl immer mehr zum strategischen Planer. Aber die Agentur produziert ja nicht derart viel Artwork, dass ich etwas verpassen würde, auch für Smart nicht, aber es ist ja auch nicht so schwer, CD zu sein. Und schliesslich nehmen mir Liliane Lerch und Hans Tanner viel ab. Was ich auf den Tisch bekomme, ist auf einem solchen Level, dass ich nicht mehr viel zu ergänzen habe.”



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