20.02.2007

WALKER PIUS, Werber/März 2007

Goldjunge: Der Zürcher Werber Pius Walker war die Überraschung der diesjährigen ADC-Prämierung. Mit fünf Goldwürfeln für seine Fleurop- und Amnesty-International-Kampagne stellte er die ganze Kreativkonkurrenz in den Schatten. Was ist sein Erfolgsrezept? Gegenüber “persönlich” erzählt der 36-Jährige, wie er bei deutschen und englischen Spitzenagenturen profitiert hat und warum er dieses Jahr erstmals nach Cannes reist.

Herr Walker, Sie waren am diesjährigen ADC mit fünf Goldwürfeln mit Abstand der erfolgreichste Werber. Was machen Sie besser als Ihre Konkurrenz?

“Die anderen machen überhaupt nichts falsch. Das Niveau der diesjährigen ADC-Jurierung war – und darin sind sich alle Teilnehmer einig – allgemein höher als in vergangenen Jahren. Innerhalb der Medaillenplätze braucht es manchmal auch ein Quäntchen Glück, ob man einen Gold-, Silber- oder Bronzewürfel gewinnt.”

Beschönigen Sie nicht ein bisschen? Als Sie vor drei Jahren in die Schweiz zurückkehrten, traten Sie mit dem Anspruch an, 2007 an diesem Punkt zu sein ...

“Wer mit einer Werbeagentur startet, sollte eine Konzept haben, an das er glaubt. Erfolg kann man nicht planen, nur das Produkt, welches man anbietet. Seit wir mit unserer Agentur starteten, waren wir uns über die Stossrichtung unserer Werbung im Klaren und hofften selbstverständlich, dass diese fruchten werde. So gesehen sind Auszeichnungen eine gewisse Bestätigung, dass der Weg stimmt.”

Was ist, in einem Wort ausgedrückt, Ihr Erfolgsrezept?

“Menschlichkeit. Wir reden mit Kunden und Konsumenten auf gleicher Augenhöhe.”



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