21.03.2007

WALDER MARC, Chefredaktor des SonntagsBlick/April 2007

American Dream: Marc Walder ist die Verkörperung des amerikanischen Traums im Haus Ringier: Innerhalb von zwölf Jahren stieg der ehemalige Profitennisspieler vom Kartonkleber zum Chefredaktor des SonntagsBlick auf. Gegenüber “persönlich” erklärt der 41-Jährige, warum er mit dem Image des Nice Guy leben kann, wie er das SonntagsBlick-Magazin Sie+Er neu positionieren will und warum seine Sportlerkarriere manchmal deprimierend war.

Herr Walder, Sie gelten als Nice Guy und arbeiten nun in der Höhle des Löwen. Wie haben Sie den Wechsel zum SonntagsBlick erlebt?

“Dieses Klischee verdanke ich dem Tages-Anzeiger, der mich ja als sanftmütiges, vor sich hinschlummerndes, harmoniebedürftiges Geschöpf geschildert hat ...”

Sie leiden darunter?

“Wenn ich wählen kann, ob ich lieber sanft oder arrogant wirken möchte, dann entscheide ich mich gerne für die sanfte Version. Also halb so schlimm. Trotzdem: Wer seit zwölf Jahren in einem derart grossen Haus grosse Redaktionen führt, der dürfte schon über gewisse Führungseigenschaften verfügen. Denke ich.”

Sie haben sich also trotzdem geärgert?

“Sagen wir es so: Der Artikel war nicht wirklich eine Punktlandung, was die Darstellung meines Profils anbelangt.”



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