09.06.2000

SCHWAB FREDI, SWA/Oktober 1998

Vor kurzem erhielten Medienunternehmen einen umfangreichen Forderungskatalog ins Haus geflattert. Der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) stellt darin seine Bedingungen auf. Während der SWA noch vor einem Jahr über die Weiterexistenz zu befinden hatte, will er sich jetzt mit dem neuen Chef Fredi Schwab Gewicht verschaffen.

Weshalb wurde der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) konkret in Frage gestellt?

"Vor zwei Jahren hielten verschiedene Mitglieder den SWA für überflüssig. Der Verband war zu einseitig auf administrative Belange ausgelegt und wurde verwaltet statt aktiv geführt. Er trat auch nicht gegen aussen auf und war kaum bekannt. Einige Mitglieder wollten deshalb aufhören, aber eine Gruppe unter der Leitung von Nestlé-Manager Armin Bieri erkannte, dass man die Interessen der Auftraggeber wieder besser wahrnehmen müsse. Man setzte sich Ziele. Vor einem Jahr wurde ich eingestellt, um diese Pläne zu verwirklichen.”

Was haben Sie in diesen Monaten aufgebaut?

"Zuerst habe ich mit dem Vorstand die Massnahmenpläne im Bereich Print, Fernsehen und Aussenwerbung erstellt. Wir sind sehr pragmatisch vorgegangen, indem wir zusammen mit Werbe- und Mediaagenturen sowie wichtigen Werbeauftraggebern eine Situationsanalyse vornahmen. Im Anschluss formulierten wir die daraus resultierenden Problemkreise. Zwischenzeitlich haben wir bereits mit verschiedenen Partnern Gespräche aufgenommen.”

Wie lauten Ihre Forderungen?

"Wir erwarten andere Grundhaltungen, neue und bessere Serviceleistungen im Printbereich. Die Forderungen, die von der Auftraggeberseite formuliert wurden, beinhalten eigentlich nichts Neues. Ich sah mich als Geburtshelfer jener Themen, die als Einzelforderungen im Raum standen, bündelte und verfasste sie entsprechend. Ich versuchte, in der Branche eine Einheit zu finden und die verschiedenen kundenseitigen Partner zusammenzufassen.”



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