09.12.2015

LEBRUMENT HANSPETER/Mai 2015

Hanspeter Lebrument ist im Hoch. Soeben ist die Biografie des Somedia-Verlegers erschienen und sein neues Medienhaus in Chur eröffnet worden. Im Sommer will er wieder im Hafen der Ehe einfahren. «persönlich» hat sich mit dem Verlegerpräsident über seine Pläne, seine Feinde und den ewigen Kampf um Subventionen unterhalten.

Herr Lebrument, im Moment befinden Sie sich im absoluten Hoch. Was unterscheidet den Turm von Vals von Ihrem neuen Verlagsgebäude?
Unser Gebäude ist breit und steht. Der Turm von Vals sollte schmal und hoch werden und steht noch nicht.

Wird er je stehen?
Ich hoffe es. Das gäbe zehn Jahre lang eine publizistisch grossartige Story, von der wir als führendes Medienhaus der Region publizistisch sehr gut profitieren könnten.

Von Ihrem Bürofenster wäre der neue Turm gut sichtbar …
(Lebrument dreht seinen Stuhl.) Ja, das wäre wirklich der Fall. Hinter diesen Bergen befindet sich Vals.

Widerspiegeln Ihr Medienhaus und der Turm von Vals ein neues Selbstbewusstsein im Kanton Graubünden?
Wir haben in den vergangenen Jahren ­einige Male auf den Deckel bekommen. Ich denke an die Zweitwohnungsinitiative oder die Ablösung der Wasserkraft durch erneuerbare Energien. Dabei standen wir Bündner immer vor der Frage: Lassen wir uns ­einfach gehen, oder sollen wir uns nochmals zusammenraufen und einen ­Neuanfang ­wagen? Ich bevorzuge das Zweite. Publizistisch gesehen dürfte mittlerweile auch die Restschweiz mitbekommen haben, dass sich in Graubünden etwas bewegt.



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