14.06.2000

LEBRUMENT HANSPETER, Gasser-Gruppe/Juni 1997

Hanspeter Lebrument – Haudegen. Am 2. Juni ist erstmals der Zeitungsverbund "Südostschweiz”erschienen, der unter der Federführung von Hanspeter Lebrument entstand. Der streitbare Haudegen aus Chur will sich damit nationales Renommee erschaffen. Im"persönlich”-Interview nimmt er Stellung zu seinem Geltungsdrang, zu seinem Kampf mit den Zürcher Verlegern sowie der Publicitas und zu seinen nächsten Schachzügen. Interview: Oliver Prange

Sie sind ein passionierter Schachspieler und haben früher an Turnieren teilgenommen. Planen Sie Ihre wirtschaftlichen Züge wie auf dem Schachbrett?

"Ja, man plant immer etwas wie auf dem Schachbrett. Wenn man einen Angriff oder eine Verteidigung aufbaut, muss man natürlich versuchen vorauszudenken, was der Gegner macht. So baut man das eigene Vorgehen auf.”

Wann hecken Sie Ihre Ideen aus?

"Am Abend sitze ich meistens vor dem Computer und spiele gegen ihn Schach, das ist eine gute Übung, und da fallen einem dann Ideen ein.”

Welches sind also Ihre nächsten Schachzüge? Werden Sie bald auch Zeitungen in St. Gallen, im Appenzell, in Sargans oder im Liechtenstein in Ihren Zeitungsverbund einbringen?

"Wir haben nun den Zusammenschluss von Zeitungen der Südostschweiz. Der reicht bis nach Rapperswil. Was weiter kommt, ist offen. Es ist aber nicht so, dass ich nun aktiv weiter nach Osten schaue Richtung Bodensee oder gar bis nach Zürich”



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