06.07.2012

Franz Koch/Mai 2012

Vor bald einem Jahr wurde der Lübecker Franz Koch oberster Chef des Sportartikelherstellers Puma – und dies mit 32 Jahren. Er tritt damit aus dem Schatten seines legendären Vorgängers Jochen Zeitz. Für Koch überhaupt kein Handicap: Jetzt will er Puma wieder nach ganz vorne bringen. Das erste Jahr verlief bereits nach seinem Gusto, obwohl die Schweiz an der Fussballeuropameisterschaft nicht teilnimmt.

Herr Koch, Sie haben im letzten Jahr hervor­ragende Geschäftsergebnisse erzielt. Was waren die Gründe für diesen Erfolg?

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung mit einem Rekordumsatz von mehr als drei Milliarden Euro im letzten Jahr zeigt, dass Puma wieder angreift und unser strategischer Wachstumsplan bereits positiv zum Geschäftsverlauf beigetragen hat. Aufgrund unseres starken Sportmarketing-Portfolios sind wir ausserdem optimal vorbereitet, um die Chancen des Sportjahres 2012 bestmöglich zu nutzen und damit auch unser langfristiges Umsatzziel von vier Milliarden Euro im Jahr 2015 zu erreichen.

Sie sind als 32-Jähriger CEO von Puma geworden. Wie haben Sie sich in Ihre neue Tätigkeit eingearbeitet?

Die Anfangszeit war sehr intensiv und ist schnell vergangen, weil ich viele Märkte bereist und mir Zeit für Mitarbeitergespräche genommen habe. Das war mir wichtig, um die einzelnen Teams, Länder und Regionen besser kennenzulernen und zu erfahren, wie die Marke global positioniert ist.

Gab es auch Widerstände wegen Ihres Alters?

Nein, denn bei Puma zählt die Kompetenz und nicht das Alter. Als neuer CEO musste ich mich natürlich zunächst in meiner neuen Rolle zurechtfinden. Dies gelingt nur, wenn man sehr viel, vor allem aber jederzeit klar nach innen und auch extern kommuniziert.



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