17.07.2009

COLLIOUD FREDY/Juli 2009

Replik: In der letzten ”persönlich”-Ausgabe hat sich der scheidende ADC-Präsident und Werberlegende Jean Etienne Aebi pointiert über die Branche und seinen langjährigen Partner Fredy Collioud, CEO von Publicis, geäussert. Darüber war dieser ”not really amused”. Im Sinne einer Gleichbehandlung antwortet nun Collioud seinem langjährigen Wegbegleiter.

Herr Collioud, warum haben Sie sich über das “letzte” Interview Ihres langjährigen Partners Jean Etienne Aebi in der letzten “persönlich”-Ausgabe geärgert?

Ärgern? Ich habe ja Jean Etiennes Eloquenz und Brillanz (auch in Interviews) immer bewundert. Diesmal wundere ich mich bestenfalls. Aebi, sonst ein präziser Denker, disqualifiziert sich beispielsweise mit seiner Forderung nach einer neuen Solidarität in der Branche gleich selbst, wartet er doch nicht einmal, wie sonst üblich, zumindest ein paar Wochen ab, bis er zum nächsten Rundschlag gegen Kollegen und Branche ausholt, sondern verteilt munter im selben Atemzug (respek­tive im selben Interview) Seitenhiebe und Tiefschläge, die weder von Solidarität, geschweige denn von Stil zeugen. Insofern bestätigt er selbst den von ihm beklagten “gravierenden Stilverlust”.

Hat Sie der Übername “Colliouscioni” in Anspielung auf den italienischen Premierminister nicht doch ein bisschen geschmeichelt?

Was ist denn daran schmeichelhaft?

Haben Sie sich bei Jean Etienne Aebi nach Erscheinen des Interviews gemeldet?

Ja, mit einem SMS auf den Olymp?…



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