21.10.2010

BURGENER BERNHARD/ Oktober 2010

Dank des Engagements von Bernhard Burgener kommt das «Sennentuntschi» doch noch in die Schweizer Kinos. Das verschafft dem 53-jährigen Basler mehr Aufmerksamkeit, als ihm eigentlich lieb ist. Zu Recht: Als Chef von Highlight Communications hat er in Pratteln ein ganzes Film-, Musik- und Sportimperium aufgebaut.

Herr Burgener, dank Ihnen kommt Michael Steiners «Sennentuntschi» ins Kino. Wie fühlen Sie sich kurz vor dem Filmstart?

«Sennentuntschi» eröffnete das Zurich Film Festival. Das war eine grosse Ehre für uns, aber in erster Linie natürlich für den Regisseur Michael Steiner. Ich halte grosse Stücke auf ihn, er ist sehr talentiert. «Sennentuntschi» ist nach meinem Geschmack sein bester Film bisher. Ich bin sehr stolz.

Ursprünglich wollten Sie mit «Sennentuntschi» das Filmfestival in Venedig, Pusan (Südkorea) oder Toronto eröffnen. Warum klappte es nicht?

Wir hatten uns vorsorglich für diese Festivals beworben. Persönlich war ich aber immer der Ansicht, dass ein Schweizer Film zuerst in der Heimat Fuss fassen sollte. Als dann das Angebot von Zürich kam, fand ich das perfekt und konnte auch Michael Steiner davon überzeugen.

Über «Sennentuntschi» wurde im Vorfeld viel geschrieben. Vor allem die finanziellen Schwierigkeiten bei der Realisierung des Films sorgten für Negativschlagzeilen. Kann der Film bei den Kritikern die positive Wende herbeiführen?

Es ist wie beim Wetter: Einmal regnet es, dann scheint wieder die Sonne. Über Michael Steiner fiel viel starker Regen. Er hat nun schönes Wetter verdient. Es zeichnet ihn aus, dass er trotz massiver Schwierigkeiten nie aufgab. Er hat das Drehbuch grossartig umgesetzt. Alle Schauspieler und Crewmitglieder erhielten ihre Gagen und auch alle Sozialleistungen wie AHV, SUVA; Pensionskassen wurden voll bezahlt.



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