05.12.2011

Baehny Albert M./November 2011

Seit sechs Jahren ist Albert M. Baehny CEO und Verwaltungsratspräsident von Geberit, dem diesjährigen GfM-Preisträger. Seine Firma ist weltweit im Sanitärgeschäft tätig. Der 59-Jährige über Innovationen, Tabuthemen und das Geberit-Aushängeschild Melanie Winiger.

Herr Baehny, Ihre Firma Geberit gewinnt dieses Jahr den GfM-Marketingpreis. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?

Es ist eine Ehre für das Unternehmen, für die Marketingkollegen und sämtliche Mitarbeiter. Ich vermute, man erwartet nicht unbedingt, dass eine Firma mit technischen Produkten für das Badezimmer auch im Bereich Marketing erfolgreich sein kann.

Was ist dann das Spezielle an Ihrer Marketingstrategie?

Dass wir uns im Rahmen eines dreistufigen Vertriebsweges über den Grosshandel an den Handwerker intensiv um die Entscheider bezüglich unserer Produkte kümmern. Wir schulen jährlich weltweit in unseren 25 Trainingszentren und bei externen Partnern rund 80?000 Kunden in einem breiten Spektrum von Themen der Sanitärtechnik. Zudem stehen wir bei auftauchenden Problemen jederzeit – auch direkt auf der Baustelle – unterstützend zur Verfügung. Dies verhilft uns zu einer engen Kundenbindung und auch dazu, dass beim Grosshandel explizit Geberit-Produkte verlangt werden. Unsere auf ganz viel Know-how basierende, starke Marke ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolgs.

Geberit ist weltweit vertreten. Ist dieser Erfolg nun auf das Marketing oder auf die etablierten Produkte zurückzuführen?

Auf beides. Wenn man die richtigen Produkte vertreibt, diese jedoch nur ungenügend oder gar nicht vermarktet, bleibt der Erfolg letztendlich aus.



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