12.07.2018

eCitypläne

Zürich setzt auf interaktive Stadtpläne

Ab Herbst gibt es einen ersten Test am Paradeplatz. Vermarktet werden die «eCitypläne» von Clear Channel.
eCitypläne: Zürich setzt auf interaktive Stadtpläne
Der erste «eCityplan» wird ab Oktober in einer Testphase am Paradeplatz aufgestellt. (Bilder: Stadt Zürich)

Die Stadt Zürich führt ab Herbst digitale Stadtpläne, sogenannte «eCitypläne», ein und macht damit einen weiteren Schritt in Richtung Smart City. Die interaktiven Stadtpläne ersetzen die alten, analogen Stelen und generieren dank digitaler Werbung Mehreinnahmen für Zürich.

Der erste «eCityplan» wird ab Oktober in einer Testphase am Paradeplatz aufgestellt, teilte der Stadtrat am Donnerstag mit. 15 weitere folgen ab Januar 2019 an ausgewählten und hochfrequentierten Standorten. Für die Stadt fallen für die bauliche Vorbereitung der Anlagen einmalige Kosten von rund 560'000 Franken an, die Stelen bleiben Eigentum der Pächterin.

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Die insgesamt 16 «eCitypläne» werden über einen Touchscreen bedient und verfügen über mehrere Karten, die die Orientierung in der Stadt erleichtern, heisst es weiter. Ausserdem bieten sie Informationen zu Veranstaltungen, Kultur oder ÖV.

Gerade auch für den Tourismus verspricht sich die Stadt mit den digitalen Stadtplänen einiges: Sie sind mehrsprachig, bieten öffentliches WLAN an und die Inhalte lassen sich schnell aktualisieren.

Digitale Werbung auf der Rückseite

Auf der Rückseite werden die Stadtpläne mit digitalen Werbeanlagen ausgerüstet. Die Stadt könne damit ihr Angebot an digitalen Werbeanlagen ausbauen, die Digitalisierung des Werbemarkts weiter aktiv mitgestalten und Mehreinnahmen generieren, heisst es weiter.

Die Firma Clear Channel Schweiz AG hat den Zuschlag bis 2023 erhalten und bezahlt dafür jährlich knapp 550'000 Franken. Sie betreibt bereits analoge und digitale Werbeflächen der Stadt auf öffentlichem Grund und hat Erfahrung mit digitalen Stadtplänen. (sda/cbe)



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Kommentare

  • Danilo M. Ciaravolo, 13.07.2018 09:38 Uhr
    Wieso Rückseite? Je nach Richtung woher Stadtbesucher/Tourist kommt, sind beides Vorderseiten, oder nicht?
  • Christian Sutter, 19.07.2018 12:49 Uhr
    Terminals mit Karten sind doch der Ansatz, der vor 10 Jahren verfolgt wurde. Die digitale Karte hat man mit dem Smartphone in der Tasche. Wenn Zürich hier eine gute Alternative zu Google bieten könnte, würde diese auch genutzt.

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