16.03.2017

Bring Labs

Wenn ein Klick zum Rezept führt

Das Start-up hat für Bell ihre Einkaufslisten-App weiterentwickelt. Neu lassen sich Onlinerezepte integrieren.

Rezeptseiten wie jene von Bell geniessen eine stetig steigende Beliebtheit im Internet. Bis das gewünschte Gericht dann aber auf dem Tisch steht, sind einige Schritte notwendig. Um diesen Prozess zu vereinfachen, setzt der Fleisch- und Convenience-Hersteller auf die Einkaufslisten-App des Unternehmens Bring Labs, wie es in einer Mitteilung heisst.

Das Zürcher Start-up bietet seit Anfang Jahr eine Schnittstelle an, mit der die Zutatenliste von Rezepten auf Websites automatisch in die App übertragen werden können. Dem grössten Fleisch- und Convenience-Verarbeiter der Schweiz wiederum biete das einen einfachen Einstieg in die mobile App-Welt sowie zahlreiche Möglichkeiten der Kundenbindung.

«Unser Ziel ist es, Rezept Publisher, die Einkaufsliste und die Lebensmittelhändler so miteinander zu verknüpfen, dass daraus eine reibungsfreie User Experience entsteht», wird Marco Cerqui, Co-Founder und CEO von Bring Labs, in der Mitteilung zitiert. Sein Gründungskollege und CTO Sandro Strebel fügt an: «Für den Rezeptimport verwenden wir Machine Learning Algorithmen, um die generierte Einkaufsliste stetig zu verbessern.» Für den Benutzer bedeute dies vor allem, dass das lästige Abschreiben der Zutaten durch einen Klick ersetzt werde. Mit der App könne er dann die Einkaufsliste mit seinen übrigen Bedürfnissen ergänzen.

Das Start-up setzt mit dieser weiterentwickelten App laut Mitteilung ausserdem auf Native Mobile Advertising für Konsumgüter Brands. Da viele Marken mittlerweile selbst große Rezeptdatenbanken auf ihrer Webseite führen würden, sei die Rezept-Erweiterung der App auch für B2B-Kooperationen interessant. «Neben der Markenbindung ist für Konsumgüter Brands natürlich auch die Steigerung des Abverkaufs ein wichtiges Ziel», lässt sich Dominic Mehr, Co-Founder und CCO von Bring Labs, zitieren. Als nächstes würden sie sich daran machen, wo und wie eingekauft werden solle. Eine Schnittstelle für Online Stores sei noch für 2017 geplant. (pd/tim)

 



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