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	<title>Kommentare zu: &#8220;Sie hören die Nachrichten der Schweizerischen Depeschenagentur&#8221;</title>
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		<title>Von: cjwalther</title>
		<link>http://blog.persoenlich.com/?p=1595&#038;cpage=1#comment-2126</link>
		<dc:creator>cjwalther</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 00:17:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Roberto: Richtig, Nachrichtenagenturen, zumal solche nationalen Zuschnitts, sind längst ein Auslaufmodell. Seit 1989 ist die politische Gleichschaltungsfunktion passé und seit etwa 1999 auch die technische, da mit der Verbreitung des Internet die genossenschaftliche Nutzung ehemals teurer Fernmeldeverbindungen hinfällig geworden ist. Mit der andauernden Wirtschafts- und Strukturkrise werden Verleger nun gezwungen, solch überkomme Zöpfe abzuschneiden. Denn längst könnten sie die Mittel des Internet nutzen, um ein Newssubstrat weit kostengünstiger und zum Marktwert herzustellen.

Der Versuch, sich in die Zeitungsseitenproduktion vorzuwagen, ist unter diesen Vorzeichen vorab als Verzweiflungstat zu sehen. Denn aus der eigenen Geschichte sollte die Depeschenagenur wissen, dass das schon einmal in die Hose gegangen ist. Das Experiment hiess in den 1970er Jahren &#039;Fernsatz&#039; und scheiterte damals in einer ungleich vielfältigeren Medienlandschaft, als die Agenturen noch als einzige über Telekommunikationsnetze unter ihren Kunden verfügten.

Heute werden Mantelseiten überall im Lande angeboten, denn jeder Verlag wäre froh, die damit verbundenen Kosten breiter verteilen zu können. Dass Tamedia in Bern nicht bei all ihren Titeln für den Mantel eine Hauslösung einsetzt, ist vorderhand wohl der Rücksicht auf ihr Berner VR-Mitglied und dessen Rolle als Garant zweier verschiedener Zeitungstitel für die Hauptstadt geschuldet. Die vermissten roten Gesichter könnte dieses Manöver indes bei den übrigen Agenturkunden hervorrufen, wenn sie gewahr werden, wem sie damit helfen, eine Lösung mitzufinanzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Roberto: Richtig, Nachrichtenagenturen, zumal solche nationalen Zuschnitts, sind längst ein Auslaufmodell. Seit 1989 ist die politische Gleichschaltungsfunktion passé und seit etwa 1999 auch die technische, da mit der Verbreitung des Internet die genossenschaftliche Nutzung ehemals teurer Fernmeldeverbindungen hinfällig geworden ist. Mit der andauernden Wirtschafts- und Strukturkrise werden Verleger nun gezwungen, solch überkomme Zöpfe abzuschneiden. Denn längst könnten sie die Mittel des Internet nutzen, um ein Newssubstrat weit kostengünstiger und zum Marktwert herzustellen.</p>
<p>Der Versuch, sich in die Zeitungsseitenproduktion vorzuwagen, ist unter diesen Vorzeichen vorab als Verzweiflungstat zu sehen. Denn aus der eigenen Geschichte sollte die Depeschenagenur wissen, dass das schon einmal in die Hose gegangen ist. Das Experiment hiess in den 1970er Jahren &#8216;Fernsatz&#8217; und scheiterte damals in einer ungleich vielfältigeren Medienlandschaft, als die Agenturen noch als einzige über Telekommunikationsnetze unter ihren Kunden verfügten.</p>
<p>Heute werden Mantelseiten überall im Lande angeboten, denn jeder Verlag wäre froh, die damit verbundenen Kosten breiter verteilen zu können. Dass Tamedia in Bern nicht bei all ihren Titeln für den Mantel eine Hauslösung einsetzt, ist vorderhand wohl der Rücksicht auf ihr Berner VR-Mitglied und dessen Rolle als Garant zweier verschiedener Zeitungstitel für die Hauptstadt geschuldet. Die vermissten roten Gesichter könnte dieses Manöver indes bei den übrigen Agenturkunden hervorrufen, wenn sie gewahr werden, wem sie damit helfen, eine Lösung mitzufinanzieren.</p>
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		<title>Von: Roberto</title>
		<link>http://blog.persoenlich.com/?p=1595&#038;cpage=1#comment-2120</link>
		<dc:creator>Roberto</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:07:14 +0000</pubDate>
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		<description>Medienvielfalt...
Demokraturen haben doch immer die gleichen (gelenkten) Informationslieferanten...
Mit SDA ist wenigstens die Herkunft und die politische Ausrichtung deklariert.
Das Ablauf-&quot;data&quot; müsste allerdings etwa 1989 gewesen sein!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Medienvielfalt&#8230;<br />
Demokraturen haben doch immer die gleichen (gelenkten) Informationslieferanten&#8230;<br />
Mit SDA ist wenigstens die Herkunft und die politische Ausrichtung deklariert.<br />
Das Ablauf-&#8221;data&#8221; müsste allerdings etwa 1989 gewesen sein!</p>
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